Die Entscheidung, die du heute triffst, entscheidet dein Morgen


Die Entscheidung, die du heute triffst, entscheidet dein Morgen
Vorab: Ja, das Bild ist überzeichnet und provokant – und genau so meine ich es auch: Mit einem Augenzwinkern. Wer meinen Blog oder meine Insta-Beiträge kennt, weiß, dass ich selbst schon oft den Weg des „Hefekloßes“ gewählt habe. Ich kenne Gewichtsschwankungen von 30 Kilo rauf und runter – und damit auch beide Seiten: Die der vermeintlich gemütlichen Schokosofa-Version und die der energiegeladenen „Sportskanone“.
Was ich damit sagen will: Die Entscheidung, die du heute triffst, entscheidet dein Morgen – so simpel und gleichzeitig so bahnbrechend.
Wenn ich zum Beispiel heute traurig bin, weil eine Beziehung zu Ende gegangen ist, dann stehe ich vor einer Weggabelung:
Entscheide ich mich jetzt dafür, mich mit Schokolade zu trösten – was ja kurzfristig total verständlich ist –, dann kann das langfristig bedeuten, dass ich mich mehr und mehr gehen lasse. Und wenn ich mich dauerhaft mit Schoki tröste, na ja … dann werde ich eben irgendwann zum kleinen Hefekloß. Passiert schnell, kennen wir alle.
Oder ich nehme genau diesen Schmerz und sage: „So, jetzt erst recht! Ich bin wertvoll, ich bin gut genug, und ich bin es mir selbst wert.“
Dann treffe ich heute die Entscheidung, gut für mich zu sorgen. Sport zu machen. Freunde zu treffen. Die freigewordene Zeit sinnvoll zu nutzen. Und plötzlich sieht der morgige Tag ganz anders aus als in der Schokoladen-Variante.
Entscheidungen kann man wirklich wie ein Wundermittel sehen – im positiven Sinne. Eine Entscheidung zu treffen, bedeutet auch Erleichterung. Wenn es die richtige Entscheidung ist, spürt man das. Es fällt Druck ab. Man bleibt eher am Ball. Und Ausreden? Gibt’s dann halt keine mehr – du hast dich ja entschieden.
Und jetzt kommt die alles entscheidende Frage:
Willst du ein Hefekloß sein oder eine sexy Sportskanone?
Beides kann man theoretisch wählen, aber die Ergebnisse sind nun mal unterschiedlich. Wenn du dich für die Sportskanone entscheidest, fühlst du dich wohler in deinem Körper, du pflegst dich mehr, du nährst dich besser, bist aktiver, kommst raus – und ja, du lernst auch sehr viel schneller neue Menschen kennen. Logisch.
Wählst du hingegen die „Ich sumpfe hier mal eine Runde vor mich hin“-Variante – was übrigens auch okay ist! – dann ist nur die Frage: Wie lange?
Denn aus einer kleinen Runden Sumpfen kann ganz schnell ein ausgewachsenes Selbstmitleids-Bad werden. Und das führt selten dahin, wo du eigentlich hinwillst. Dein Körper fühlt sich nicht besser an, du gehst weniger raus, du triffst weniger Menschen, du isolierst dich – und all das trägt nicht unbedingt zur Heilung bei.
Fazit: Jede Entscheidung von heute ist ein Samen für dein Morgen. Und du darfst jeden Tag neu wählen, wer du sein möchtest.
Stay wonderful!
Deine Anne
Life compas[sion]®
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